Beginn
Do., 01.10.2026,
19:00 - 21:00 Uhr
Seit seiner aufsehenerregenden sogenannten Züricher Europa-Rede vom 19. September 1946 gilt der berühmte britische Premierminister Winston Churchill (1874–1965), der sich im Sommer 1940 trotz nahezu aussichtslos erscheinender militärischer Lage für ein unerbittliches Weiterkämpfen gegen Hitler und NS-Deutschland entschied, als früher und wegweisender Visionär eines friedlich geeinten Europas. Der Vortrag geht auf Vorgeschichte, Wortlaut und Wirkung dieser Ansprache ein, die Churchill als bereits damals legendäre Politikerfigur, als elder statesman und als Privatperson vor Vertretern der Universität Zürich hielt. Es sollen aber auch die – im Hintergrund dieser Rede vehement wirkenden – geopolitischen und strategischen Vorstellungen des klassischen Großmachtpolitikers Churchill zur Sprache kommen, der das imperiale Großbritannien keinesfalls als künftiges Mitglied der „Vereinigten Staaten von Europa“ betrachtete.
In Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte
Anmeldung erbeten